Zweiter und dritter Platz für anthroposophische Kliniken in der Patientenbefragung der Techniker Krankenkasse

Sehr gute Ergebnisse für die stationären Einrichtungen der Anthroposophischen Medizin: In der bundesweiten Patientenbefragung, die von der Techniker Krankenkasse für das Jahr 2007 durchgeführt wurde, haben die beiden anthroposophischen Kliniken Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe (Berlin) und die Filderklinik (nahe Stuttgart) den zweiten und dritten Platz belegt. Das Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe erzielte einen Wert von 91,2 % in der allgemeinen Zufriedenheit mit dem Krankenhaus, die Filderklinik 90,8 %. Zum Vergleich: Der durchschnittliche Wert für die allgemeine Zufriedenheit lag 2007 bei allen Befragungshäusern bei 78,7 %.

Auch das Behandlungsergebnis (Havelhöhe: 85,5 %, Filderklinik: 87,2 %), die medizinisch-pflegerische Versorgung (Havelhöhe: 85,2 %, Filderklinik: 86,3 %), Information und Kommunikation (Havelhöhe: 88,0 %, Filderklinik: 89,5 %) sowie Organisation und Unterbringung (Havelhöhe: 82,4 %, Filderklinik: 81,6 %) wurden als sehr gut eingestuft und erzielten weit überdurchschnittliche Werte. Als dritte große anthroposophische Akutklinik wurde auch das Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke bewertet und erzielte eine Patientenzufriedenheit von 84,1 % und damit einen Wert, der ebenfalls deutlich über dem Durchschnitt von 78,7 % liegt.

In den Aussagen der Patientinnen und Patienten wurde besonders positiv bewertet, dass sich die Ärzte und Pflegekräfte in den anthroposophischen Kliniken für die Patienten besonders viel Zeit nehmen und auf Fragen einfühlsam und verständlich antworten: "Die Patienten spüren, dass sie bei uns im Sinne einer wirklich integrativen Medizin zuallererst als Menschen - und nicht als die Summe ihrer Krankheitssymptome - wahrgenommen werden. Diese Grundannahme liegt der Anthroposophischen Medizin zugrunde und damit auch der Arbeit in den anthroposophischen Kliniken. Und das wissen die Patienten zu schätzen", kommentiert Dr. Roland Bersdorf, Geschäftsführer des Gemeinschaftskrankenhauses Havelhöhe, das gute Abschneiden der Anthroposophischen Medizin.

Für die Befragung hatte die Techniker Krankenkasse über 170.000 Versicherte in bestimmten Metropolregionen gebeten, ihre Zufriedenheit mit der stationären Einrichtung, in der sie behandelt worden sind, mithilfe eines Fragebogens anonym zu bewerten. Geantwortet hatten über 90.000 Versicherte, so dass für 233 Krankenhäuser repräsentative Ergebnisse erzielt werden konnten. Den ersten Platz hatte die Endo-Klinik in Hamburg belegt.

Die Anthroposophische Medizin in der stationären Versorgung

Die Anthroposophische Medizin ist in Deutschland durch drei große Akutkliniken (Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe, Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke, Filderklinik) sowie mit 13 weiteren stationären Einrichtungen bundesweit vertreten.

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Der DAMiD repräsentiert die Anthroposophische Medizin in allen gesellschaftlichen Bereichen des deutschen Gesundheitswesens. Als Dachorganisation vertritt der Verband die übergeordneten Belange und Interessen seiner 17 Mitglieder. Mitgliedsorganisationen sind Berufs- und Patientenverbände, Klinikverband, gemeinnützige Altenhilfe, Behindertenhilfe sowie Hersteller Anthroposophischer Arzneimittel.

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