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»Warum Anthro-Medizin?

Die Anthroposophische Medizin stellt sich vor

Was bedeutet eigentlich „Anthroposophische Medizin“?

Hiermit laden wir Sie herzlich ein, mit uns auf Entdeckungsreise zu gehen… Und eine Medizin zu erleben, die sich als Erweiterung der konventionellen Medizin versteht. Und Therapien einsetzt, die dem Patienten dabei helfen, eine neue und gesunde Balance für Körper, Geist und Seele zu entwickeln.

 

Plenum Deutscher Bundestag

Die Pflege bleibt ein Dauerbrenner. Während sich die Regierung mit ihrer „Konzertierten Aktion Pflege“ vor allem selbst lobt, kritisieren viele ExpertInnen, dass zu wenig getan wurde, um den Beruf wirklich strukturell und finanziell aufzuwerten. Eigentlich eine Tragödie, denn viele Menschen interessieren sich sehr für pflegerische Tätigkeiten. Wie eine menschenwürdige Pflege aussehen sollte, erzählt zum Beispiel Rolf Heine, Experte für Anthroposophische Pflege, im » Podcast der Kampagne „weil’s hilft – Naturmedizin und Schulmedizin gemeinsam“. Interessant ist dazu auch ein neues Studienvorhaben, mit dem geklärt werden soll, was es braucht, damit ausgebildete Pflegekräfte in den Beruf zurückkehren oder ihre Stunden erhöhen. Hier schlummert noch einiges an Potenzial.

Natürlich gab es auch wieder Corona-Debatten - um die Impfquote, um Impfdurchbrüche, auch um den Inzidenzwert als alleinigen Maßstab. Eine positive Nachricht ging ziemlich unter: In einer Studie wurde gezeigt, dass Menschen, die sich grundsätzlich gesund ernähren, seltener schwer an Covid-19 erkranken. Eine ganz andere Debatte gab und gibt es um die Pränataldiagnostik: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den pränatalen Bluttest zur Entdeckung von Trisomien nun final als Kassenleistung durchgewunken. Keine gute Nachricht für eine Gesellschaft, die sich ansonsten allerorten um mehr Diversität bemüht. 

Die Meldungen:

» "Ich pflege wieder, wenn..." - wie kommen Pflegekräfte zurück?
» Trisomie-Test wird Kassenleistung
» Ernährung beeinflusst Verlauf von Covid-19
» Weniger Hormonersatztherapie in den Wechseljahren

„Ich pflege wieder, wenn…“ – wie kommen Pflegekräfte zurück?

Pflege PixabayBerlin, 1. September 2021. Wenn alle Pflegekräfte, die zwar ausgebildet, aber aus ihrem Beruf ausgestiegen sind, zurückkehren, oder ihre Stundenanzahl erhöhen, sähe der Fachkräftemangel in der Pflege schon weniger dramatisch aus. Dass hier noch einiges an Potenzial liegt, kommt inzwischen auch in der Politik an. Dass dafür aber auch die Rahmenbedingungen geändert werden müssen, ist vielen noch nicht klar.

Online-Befragung gestartet

Welche Rahmenbedingungen das sein können, soll das neue Studienprojekt „Ich pflege wieder, wenn…“ der Arbeitnehmerkammer Bremen, der Arbeitskammer des Saarlandes und des Instituts Arbeit und Technik (IAT) der Westfälischen Hochschule/Ruhr-Universität Bochum ermitteln. Dazu haben die beteiligten Institutionen eine bundesweite Online-Befragung gestartet. Die Seite www.ich-pflege-wieder-wenn.de fragt Pflegekräfte, die in Teilzeit arbeiten oder aus dem Beruf ausgestiegen sind, nach ihren Gründen. Die Antworten werden anonym erfasst und sollen durch Interviews ergänzt werden. Mit der aktuellen Studie wollen die WissenschaftlerInnen bundesweit 5000 TeilnehmerInnen erreichen.

Arbeitsbedingungen verbessern, Burn-out verhindern

„In der Studie fragen wir die Teilnehmer*innen unter anderem, welche Bedingungen für sie persönlich entscheidend sind, um tatsächlich wieder in den Beruf einzusteigen bzw. ihre Stundenzahl zu erhöhen“, erläutert eine der Initiatorinnen am IAT. „Und wir wollen dafür sorgen, dass sich die Arbeitsbedingungen von Pflegekräften nachhaltig verbessern und auch die Pflegekräfte, die (noch) in Vollzeit arbeiten, nicht entkräftet aufgeben“, ergänzt eine andere Initiatorin der Umfrage.

Quelle:

„Ich pflege wieder, wenn…“ Arbeitskammern und IAT starten bundesweite Umfrage unter Pflegekräften“, idw-online, 16. August 2021

Trisomie-Test wird Kassenleistung

NIPT pexels WebBerlin, 1. September 2021. Bluttests für Schwangere (nicht invasive Pränataltests, kurz NIPT) auf ein Down-Syndrom oder andere Trisomien beim Kind werden künftig von den Krankenkassen bezahlt. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat kürzlich als letzten Schritt in dem Procedere eine Patienteninformation für die werdenden Eltern verabschiedet. Bereits 2019 hatten der G-BA und das Ministerium prinzipiell grünes Licht für den umstrittenen Test gegeben. Voraussetzung für eine Kostenübernahme ist eine intensive ärztliche Beratung.

Kritik an der Entscheidung

Um den Test gibt es schon lange eine kontrovers geführte Debatte. Kritiker warnen davor, dass eine Ausweitung der Tests zu einer zunehmenden Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen und meist zum Abbruch einer solchen Schwangerschaft führe.

Auch das Bündnis #NoNIPT stemmt sich gegen diese Entwicklung: „Die Kassenfinanzierung des Tests kommt einer Empfehlung der Solidargemeinschaft der Versicherten an die werdenden Eltern gleich. Eine klare medizinische Indikation wurde nicht festgeschrieben. Faktisch wurde ein Screening auf das Down-Syndrom beschlossen. Die Botschaft der Kassenleistung für den NIPT an die werdenden Eltern ist fatal: Kinder mit Down-Syndrom sind vermeidbar – und daher auch zu vermeiden. Es ist zu befürchten, dass sehr viele Schwangere den NIPT in Anspruch nehmen werden. Der Rechtfertigungsdruck für Schwangere, die keinen Test machen wollen, wird deutlich steigen, ebenso für Familien, die mit einem Kind mit Behinderung leben.“

Wo bleibt die gesellschaftliche Debatte?

Man darf sich wundern: Wo bleibt in dieser wichtigen Frage die gesamtgesellschaftliche Debatte? Im Vorfeld der Entscheidung hatten sich zwar verschiedene PolitikerInnen gegen die Anerkennung der NIPT als Kassenleistung ausgesprochen, die angemahnte parlamentarische Debatte blieb jedoch aus, so dass der Bundestag ohne klare Beschlussfassung blieb. Auch das Bündnis "Runder Tisch NIPT als Kassenleistung " hatte sich in den vergangenen zwei Jahren immer wieder dafür stark gemacht, dass der Deutsche Bundestag erneut beraten soll, ob der Test Kassenleistung werden soll. Zu dem Bündnis gehören zahlreiche medizinische Verbände und Fachgesellschaften, Hebammen-, Wohlfahrts- und Beratungsverbände, kirchliche Institutionen sowie Behinderten(-selbsthilfe) verbände und weitere Unterstützer. Auch Anthropoi Bundesverband, Mitglied im Dachverband Anthroposophische Medizin (DAMiD), beteiligt sich an dem Bündnis.

„Unsere Gesellschaft wäre gut beraten, die 2019 begonnene Debatte wieder aufzunehmen und dabei auch Menschen mit Behinderung bzw. ihre Familien einzubeziehen. Solche Diskurse kann man nicht einfach beim G-BA abladen“, fasst Barbara Wais, Geschäftsführerin des DAMiD, zusammen.

Bei dem seit 2012 in Deutschland angebotenen Test wird ab der zehnten Woche das Blut der Schwangeren auf kindliche Gendefekte wie Trisomie 13, 18 und 21 untersucht. Bislang musste der Test privat bezahlt werden. Das ändert sich nun: Das Bundesgesundheitsministerium hat zwei Monate Zeit zu einer weiteren Prüfung, bevor eine Veröffentlichung im Bundesanzeiger möglich ist. Voraussichtlich ab Frühjahr 2022 wird der Bluttest dann als Kassenleistung angeboten.

Quelle:

Mehr Infos gibt’s beim » Bündnis gegen die Kassenfinanzierung des Bluttests auf Trisomien

Ernährung beeinflusst Verlauf von Covid-19

pexels Ernährung WebBerlin, 1. September 2021. Natürlich kann eine gesunde Ernährung eine Covid-19-Infektion nicht heilen, aber anscheinend ist der Einfluss einer gesunden Nahrung für den Krankheitsverlauf nicht unerheblich. Eine » neue Studie aus New York hat kürzlich gezeigt, dass ÄrztInnen und Pflegepersonal, die ihre Ernährung als pflanzenbasiert oder pescetarisch eingestuft hatten, seltener schwer an Covid-19 erkrankten. Eine kohlenhydratarme Kost erwies sich dagegen als ungünstig. Gegenüber den Personen mit einer pflanzenbasierten Diät erkrankten die StudienteilnehmerInnen fast viermal so häufig schwer.

StudienteilnehmerInnen aus dem Gesundheitswesen

Das Forscherteam des Vagelos College of Physicians and Surgeons der Columbia University in New York hat für die Studie rund 2.900 Personen, die im Gesundheitswesen tätig sind und durch ihre Patientenkontakte ein erhöhtes Infektionsrisiko hatten, nach ihrer Ernährung befragt. Die StudienteilnehmerInnen stammten aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien und den USA. Die Umfrage fand zwischen Juli und September 2020 statt. Aufgrund ihres beruflichen Risikos waren 568 Teilnehmer an COVID-19 erkrankt: 430 stuften die Erkrankung als sehr mild oder mild ein. Die anderen 138 waren mittelschwer bis schwer erkrankt.

Pflanzenbasierte Ernährung ganz vorn

In Ergebnis zeigte sich, dass Personen, die ihre Ernährung als „pflanzenbasiert“ beziehungsweise „pflanzenbasiert oder pescetarisch“ eingestuft hatten, zu 73 Prozent beziehungsweise 59 Prozent seltener mittelschwer bis schwer an COVID-19 erkrankt waren. Auf das Infektionsrisiko und die Dauer der Erkrankung hatte die Ernährung keinen Einfluss. In den Berechnungen wurden Unterschiede in Alter, Geschlecht, ethnischer Herkunft und Land, medizinisches Fachgebiet, Raucherstatus und körperliche Aktivität sowie verschiedene Vorerkrankungen berücksichtigt.

Kritisch wurde angemerkt, dass die Angaben zur Ernährung auf der Selbsteinschätzung der Befragten beruhten und diese naturgemäß immer subjektiv ausfallen.

Quelle:

„Plant-based diets, pescatarian diets and COVID-19 severity: a population-based case–control study in six countries“, BMJ Nutrition, Prevention & Health

Weniger Hormonersatzpräparate in den Wechseljahren

Wechseljahre pexelsBerlin, 1. September 2021. Eine gute Entwicklung: Immer weniger Frauen nehmen Hormonpräparate gegen Beschwerden in den Wechseljahren. So hat im vergangenen Jahr nur noch etwa jede 16. erwerbstätige Frau zwischen 45 und 65 Jahren ein Hormonpräparat von ihrer Ärztin oder ihrem Arzt verordnet bekommen (6,2 Prozent) – ein neuer Tiefstand. Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK) hervor.

Das war vor einigen Jahren noch anders: Vor 20 Jahren nahm noch mehr als jede dritte Frau in der Altersgruppe (37 Prozent) Hormonersatzpräparate, um sich gegen die Begleiterscheinungen der Wechseljahre behandeln zu lassen. 2010 wurde immerhin noch knapp jeder zehnten Frau ein solches Medikament verschrieben (9,6 Prozent).

Der deutliche Rückgang im Laufe der vergangenen 20 Jahre ist auf wissenschaftliche Studien zurückzuführen, die Nebenwirkungen und Risiken aufzeigten. Demnach können bestimmte Hormonpräparate beispielsweise das Risiko für Brustkrebs, Schlaganfall, Herzinfarkt, Thrombose und auch für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen.

Quelle:

„Auswertung: Immer weniger Hormonpräparate in den Wechseljahren“, Pressemitteilung Techniker Krankenkasse, 27. Juli 2021

 

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