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Chronische Erkrankungen – zum Beispiel Depression und Demenz – verursachen große Aufwendungen im Gesundheitswesen, von dem Leid der Betroffenen mal ganz abgesehen. Zwei neue Studienprojekte zeigen, dass wir gerade bei diesen Krankheitsbildern viel mehr auf Prävention setzen sollten. Und noch eine Meldung, die – zumindest grundsätzlich – Hoffnung macht: In der Pflege schlummert ein großes Potenzial an top ausgebildeten Kräften, die in ihren Beruf zurückkehren (oder Stunden aufstocken) würden, wenn sich die Arbeitsbedingungen ändern.

Die Akutphase der Pandemie ist vorbei. Trotzdem scheint es in Deutschland schwer zu sein, aus der Angst- und Erregungsspirale herauszufinden, siehe Debatte um die Impfpflicht. Dabei wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, den Umgang mit der Pandemie sorgfältig (und gestützt durch valide Daten) aufzuarbeiten, wie zum Beispiel der Ethikrat fordert. Denn Angst und Stress machen auch jenseits von Viren krank, wie zum Beispiel eine neue Studie zeigt: die psychische Gesundheit hat große Auswirkungen auf das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Gerecht, individuell und offen für Mitgestaltung: So soll es aussehen, das Gesundheitswesen der Zukunft - zumindest wenn man Bürgerinnen und Bürger fragt. Denn Menschen wollen sich aktiv beteiligen und einbringen, wenn es um die Gestaltung der medizinischen Versorgung geht. Zu diesem Ergebnis kam das erste Bürgergutachten Gesundheit, das von GESUNDHEIT AKTIV und dem Verein NATUR UND MEDIZIN initiiert wurde.

Ausnahmsweise mal zwei positive Auswirkungen der Pandemie: Erstens, Bayern fördert ein innovatives Projekt zur Behandlung von Post-COVID– kommt die Integrative Medizin hierbei auch in die Regelversorgung? Zweitens, durch die Pandemie (und damit weniger „normale“ Infekte) sind die Antibiotika-Verordnungen 2020 auf einen historischen Tiefstand gesunken. Und noch zwei weitere gute Nachrichten: Die Uniklinik Ulm sucht für ein Beratungsprogramm zur Integrativen Onkologie noch Teilnehmer:innen. Und eine andere Studie zeigt: Wer das Altern sinnerfüllt erlebt, lebt länger!

Corona, erster Teil: Impfen und kein Ende… Die Debatte um die Impfpflicht geht weiter, neue Vorschläge werden diskutiert, auch zu einem möglichen Impfregister. Corona, zweiter Teil: Zur mentalen Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen liegen inzwischen Zahlen vor, die zeigen, dass sich das seelische Befinden in der Pandemie deutlich verschlechtert hat. Und noch ein medizinethisches Thema: Kann der neue fraktionsübergreifende Vorschlag zur Sterbehilfe die Debatte neu beleben?

Zur Anthroposophischen Kunsttherapie gehören vier Fachbereiche: Malerei, Plastik, Sprachgestaltung und Musik. Da es seit 2018 für die Anthroposophische Musiktherapie jedoch keinen Studiengang mehr gab, hat sich ein Förderverein gegründet, um einen staatlich anerkannten Hochschulstudiengang für Anthroposophische Musiktherapie neu zu etablieren.