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Der Einfluss von Ernährung auf Gesundheit & Krankheit kann eigentlich kaum hoch genug eingeschätzt werden. Trotzdem fehlen oft Verständnis und gute Konzepte. Im Online Seminar der GAÄD (18. bis 19. Februar 2022) wird diskutiert, wie Ernährung in Zeiten des Überflusses gesundheitsfördernd gestaltet werden kann und welche Ansätze die Anthroposophische Medizin entwickelt hat. Ärzt:innen und andere Gesundheitsberufe sind herzlich eingeladen!

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Im vergangenen Monat hat uns vor allem die Debatte ums Impfen bzw. die Impfpflicht auf Trab gehalten. Eng damit verbunden ist der sich zuspitzende Fachkräftemangel, der inzwischen auch die Heilpädagogik erreicht hat.

Drei Themen haben wir für Sie in diesem Monat herausgegriffen: die Debatte um die Impfpflicht; eine neue Patientenleitlinie zur Integrativen Krebstherapie sowie einen lesenswerten und sehr praxisorientierten Appell für mehr Menschlichkeit in der Medizin, dem wir uns ausdrücklich anschließen möchten.

Neue Erkenntnis: Auch Typ-1-Diabetiker können fasten und ihren Stoffwechsel unter Fastenbedingungen gut steuern: Das hat ein Team um Dr. Bettina Berger von der Universität Witten/Herdecke (UW/H) gezeigt. Die Forscherin vom Lehrstuhl für Medizintheorie, Integrative und Anthroposophische Medizin wurde dafür mit dem Holzschuh-Preis für Komplementärmedizin ausgezeichnet.

Gesundheitspolitisch haben zwei Themen – eines bekannt, eines neu – den November dominiert: Das Krisen-Management zu Pandemie und Impfung auf der einen und die rot-grün-gelbe Koalitionsbildung auf der anderen Seite. Und ja, einen neuen Bundesgesundheitsminister gibt es nach einiger Suche auch: Karl Lauterbach (SPD).

Politisch ging es im Oktober natürlich vor allem um die Regierungsbildung. Die Gesundheitspolitik hat in den Sondierungsgesprächen allerdings (mal wieder) kaum eine Rolle gespielt – und das trotz anderthalb Jahren Pandemiegeschehen mit allem, was dazu gehört! Dabei leiden viele unter den Entwicklungen der letzten Monate. Neue Studien zeigen zum Beispiel, dass Depressionen und Angsterkrankungen weltweit drastisch zugenommen haben. Unser Umgang mit Pandemien wäre also durchaus eine Debatte wert. Auf dem 12-seitigen Ergebnispapier, mit dem es in die Koalitionsverhandlungen gehen soll, nimmt das Thema Medizin und Gesundheit aber gerade mal 18 Zeilen ein. Das ist kein gutes Signal.

Dass es durchaus auch konkreter und innovativer geht, macht in Bayern der dortige Gesundheitsminister Klaus Holetschek vor, der sich kürzlich ganz explizit für mehr Integrative Medizin stark gemacht hat und einen entsprechenden Lehrstuhl fordert. Und noch weitere gute Nachrichten aus der Integrativen Medizin: Ab sofort ist der Mistelhersteller ABNOBA GmbH mit dem forschenden Carl Gustav Carus-Institut in Öschelbronn unter einem Dach vereint.