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Strammes Programm für die Gesundheitspolitik: Etwa ein Dutzend teils umfangreiche Gesetze steht noch bis Weihnachten auf der Agenda. Und einige der Vorhaben bergen durchaus Konfliktpotenzial – Stichwort Organspende oder Impfpflicht. Aber es gibt auch gute Nachrichten: Endlich sind die Antibiotika-Verordnungen bei niedergelassenen Ärzten zurückgegangen. Und in der Pflege gibt es neue Pläne.

Gesundheitsminister Jens Spahn hat sich durchgesetzt: Obwohl viele Experten und auch der Deutsche Ethikrat davon abgeraten haben, soll die Impfpflicht für Masern nächstes Jahr kommen. Einen entsprechenden Gesetzesentwurf hat das Kabinett Mitte Juli abgenickt. Warum das der falsche Weg ist…

Von wegen Sommerpause… Bis Ende Juli hat Gesundheitsminister Jens Spahn noch einige Gesetzesvorhaben im Bundeskabinett durchgedrückt, die es in sich haben: Impfpflicht, digitale Versorgung, Apotheken-Gesetz, Reform des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen sowie die Notfallversorgung. Außerdem tobt die Debatte um die Homöopathie weiter. Und Experten sind sich uneins: Hat Deutschland zu viele Krankenhäuser?

„Die Kunsttherapie hat mir gutgetan, ich fühle mich gestärkt“ – viele Patienten profitieren von der Wirksamkeit künstlerischer Therapien. Entsprechend mehr wird geforscht. Jüngstes Beispiel: Eine neue Übersichtsstudie kommt zu dem Schluss, dass Musiktherapie Krebs-Patienten entlasten kann.