Die Wahrnehmung von Medizin und Gesundheit ist immer von ethischen Grundsätzen geprägt. Dazu ist es wichtig, gesamtgesellschaftlich zu debattieren, um die jeweiligen Werte und Grundsätze im Dialog festzulegen.

Seit Rudolf Steiner, ein gelernter Philosoph, zusammen mit der Ärztin Ita Wegman vor fast hundert Jahren die Anthroposophische Medizin entwickelt hat, ist die Auseinandersetzung mit ethischen Fragestellungen untrennbar mit der Anthroposophischen Medizin verknüpft - sei es in der Sterbebegleitung und der Palliativmedizin, in der Geburtshilfe oder im Umgang mit Menschen mit Behinderungen oder demenziell erkrankten Menschen.

Die Anthroposophische Medizin fragt immer wieder: Wie geht unsere Gesellschaft mit Krankheit um? Wie mit Behinderung? Ist alles, was medizinisch möglich ist, auch sinnvoll? Wie können Patienten stärker einbezogen werden? Wie werden die begrenzten Ressourcen im Gesundheitssystem möglichst fair verteilt? Diese und viele verknüpfte Fragestellungen werden in unserer Gesellschaft oft kontrovers diskutiert.

Die Anthroposophische Medizin kann hier wichtige Anregungen geben. Konkret hat sie Stellung bezogen zu folgenden Themen:

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