eine interdisziplinäre Online - Veranstaltungsreihe

Die Gesundheitsversorgung in Deutschland steht vor großen Herausforderungen. Vor allem der akute Fachkräftemangel bringt erhebliche Probleme mit sich. Trotz aller Schwierigkeiten werden immer wieder Konzepte für eine gute Versorgung der Patientinnen und Patienten entwickelt. Diese wünschen sich eine moderne Medizin, die individuelle Bedürfnisse berücksichtigt. Viele integrative Ansätze in der Medizin bieten genau das an. Ihre erprobten Methoden und Möglichkeiten können Antworten auf viele Fragen in der Parientenversorgung liefern. Auch in der Anthroposophischen Medizin gibt es Konzepte, die sich in der Praxis bewährt haben.

Mit der Online-Veranstaltungsreihe „Anthroposophische Medizin im Dialog“ wollen mit Ihnen ins Gespräch kommen und zeigen, welche Erfahrung es zu Themen wie Pflege, chronische Schmerzen, palliative Versorgung in der Onkologie oder dem Umgang mit Fieber gibt. Dazu gibt es interdisziplinäre Gesprächsrunden, auch mit Expertinnen und Experten aus der konventionellen Medizin. Sie sind herzlich eingeladen! Bringen Sie Ihre Erfahrungen, Anregungen und Fragen mit.
„Anthroposophische Medizin im Dialog“ ist eine Reihe, die über mehrere Monate stattfindet. Nutzen Sie Ihre Mittagspause für spannenden Input!

Die Themen im Überblick

Anthroposophische Arzneimittel verstehen – Resonanz von Natur und Mensch // 2. Juli 2024, 13 bis 14 Uhr

Chronische Schmerzen integrativ behandeln // 17. September 2024, 13 bis 14 Uhr

 Spiritualität in der Medizin - ein Widerspruch? //15. Oktober 2024, 13 bis 14 Uhr

Welchen Beitrag leistet das Konzept von ´Early palliative care´ in der Onkologie? // 19. November 2024, 13 bis 14 Uhr

Fieber – Freund oder Feind? // 03. Dezember 2024, 13 bis 14 Uhr

Geburtshilfe im Spannungsfeld von HighTech-Medizin und natürlicher Geburt // 21. Januar 2025, 14 bis 15 Uhr

Gestärkt in der Krise – mit Kunsttherapie die eigene Gesundheit fördern// 20, Februar 2024, 13 bis 14 Uhr

Pflege neu denken – Pflege als co-therapeutischer Beruf mit Zukunft

14. Mai 2024, 13 bis 14 Uhr, via Zoom


PFLEGE Lunch SessionUnbestritten steht die Pflege vor großen Herausforderungen, denn die Zahl der pflegebedürftigen Menschen steigt stetig an - dem gegenüber steht ein akuter Fachkräftemangel. Grund dafür sind unter anderem die Arbeitsbedingungen der Pflegenden: Schichtarbeit, hohe Betreuungsschlüssel und eine erdrückende Dokumentationspflicht. Große Verantwortung steht mangelhafter Bezahlung und wenig Anerkennung gegenüber. Es gibt viele Fragen und Probleme, die es zu lösen gilt. Ein vielversprechender Ansatz, um die Rolle der Pflege weiterzuentwickeln, ist die Etablierung der Pflege als co-therapeutischen Beruf.
Werden Pflegende als gleichberechtigte Co-Therapeut:innen verstanden, können sie ihre Kompetenzen viel besser einsetzen und das Potential, das in der Pflege steckt, viel intensiver ausschöpfen. Diese Selbstständigkeit, die durch das Vertrauen der Ärztinnen und Ärzte entsteht, führt dazu, dass alle Beteiligten davon profitieren – nicht zuletzt die Patientinnen und Patienten.

Wie dieses co-therapeutische Verständnis in der Anthroposophischen Pflege Anwendung findet, welche Herausforderungen und Erfolge es bereits gibt, zeigten Carola Riehm (Pflegedienstleitung an Filderklinik, zertifizierte Kursleitung Palliative Care und Expertin anthroposophische Pflege (IFAN)), Birgit Neugebauer (Graduiertenkolleg Uni Witten/Herdecke und anthroposophischer Pflegedienst Mannheim) und Philipp Busche (Chefarzt Innere Medizin an der Klinik Arlesheim) in der Lunch-Session „Pflege neu denken – Pflege als co-therapeutischer Beruf mit Zukunft“.

Die Lunch-Session wurde aufgezeichnet:

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