Verstehen

Die Weihnachtszeit ist auch die Zeit der Mistel. In den kahlen Bäumen wird sie als grüne Kugel sichtbar. Viele Mythen und Traditionen ranken sich um diese besondere Pflanze. Aber nicht nur das - die Mistel wird heute auch in der Integrativen Onkologie angewendet.

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Sie möchten mehr wissen? Eine Übersicht über die Institute, die sich mit der Erforschung der Anthroposophischen Medizin / Integrativen Medizin befassen, finden Sie hier:

 

Logo ARCIM  ARCIM Forschungsinstitut der Filderklinik
(Academic Research in Complementary and Integrative Medicine)
Im Haberschlai 7
70794 Filderstadt, Deutschland
» www.arcim-institute.de


Carl Gustav Carus-Institut
Forschung für Krebstherapie Carus Institut
Am Eichhof 30
DE-75223 Niefern-Öschelbronn
» www.carus-institut.de 

 

Filderklinik

Filderklinik
Im Haberschlai 7
DE-70794 Filderstadt-Bonladen
» www.filderklinik.de

 

FIH BerlinForschungsinstitut Berlin/Havelhöhe
  Kladower Damm 221 
DE-14089 Berlin
» www.fih-berlin.de

 

 

Hiscia Logo 2020 Forschungsinstitut Hiscia
Hirschweg 9
4144 Arlesheim, Schweiz
» www.hiscia.ch

 

Gerhard Kienle Lehrstuhl für Medizintheorie, Integrative und Anthropospophische Medizin
UWHUniversität Witten/Herdecke
Gerhard-Kienle-Weg 4 
DE-58313 Herdecke
» www.uni-wh.de

 

IFAEMMInstitut für angewandte Erkenntnistheorie und medizinische Methodologie (IFAEMM e.V.)
Albert Magnus Haus
Zechenweg 6
D-79111 Freiburg i. Brsg.
» www.ifaemm.de

 

Logo Arlesheim  Klinik Arlesheim
Forschungsabteilung
Pfeffingerweg 1
4144 Arlesheim, Schweiz
» www.klinik-arlesheim.ch/klinik-arlesheim/forschung

 

LouisBolkLouis Bolk Instituut
Hoofdstraat 24
NL-3972 LA Driebergen
» www.louisbolk.nl

 

ParacelsusParacelsus-Spital Richterswil
Bergstr. 16
CH-8805 Richterswil
» www.paracelsus-spital.ch

 

UniBernUniversität Bern
Kollegiale Instanz für Komplementärmedizin KIKOM
Inselspital
CH-3010 Bern
» www.kikom.unibe.ch

 

Uniklinik Freiburg

Universitätsklinikum Freiburg
Uni Zentrum Naturheilkunde
Breisacher Str. 115b
D-79106 Freiburg
» www.uniklinik-freiburg.de

 

Was bedeutet das eigentlich – Anthroposophische Medizin? Ergänzung oder gar Gegensatz zur Schulmedizin? Wer hat's erfunden? Hier finden Sie die Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Wofür steht "Anthroposophische Medizin"?

Die Anthroposophische Medizin ist keine "Alternativmedizin" und will die moderne naturwissenschaftliche Medizin nicht ersetzen – sie soll vielmehr ganz bewusst erweitert werden. Damit ist gemeint: Die Anthroposophische Medizin berücksichtigt in Diagnose und Behandlung nicht nur die messbaren Befunde des erkrankten Menschen, sondern auch sein allgemeines Befinden und seine individuelle Lebenssituation.

Praktiziert wird die Anthroposophische Medizin ausschließlich von Ärzten, die neben ihrer Approbation und/oder ihrer Facharztausbildung eine Aus- und Weiterbildung in Anthroposophischer Medizin absolviert haben. Auch die Therapeuten der Anthroposophischen Medizin verfügen über akademische Abschlüsse oder sind zertifiziert ausgebildet. So können in der anthroposophischen Diagnostik und Therapie alle Bestandteile der Schulmedizin eingesetzt werden. Erweiternd bezieht die Anthroposophische Medizin geisteswissenschaftliche Erkenntnisse mit ein, die auf Rudolf Steiner und Ita Wegman zurückgehen.

Wer hat die Anthroposophische Medizin begründet?

Die Anthroposophische Medizin geht auf den Naturwissenschaftler und Philosophen Rudolf Steiner (1861-1925) zurück und wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts von ihm und der Ärztin Ita Wegman (1876-1943) gemeinsam entwickelt.

Welche Stellung hat die Anthroposophische Medizin?

Heute wird die Anthroposophische Medizin in über 80 Ländern praktiziert und durch fortlaufende Forschung weiterentwickelt. In Deutschland ist die Anthroposophische Medizin seit 1976 im Arzneimittelgesetz als medizinische Richtung gesetzlich verankert und im Sozialgesetzbuch V als "besondere Therapierichtung" anerkannt.

Wird die Anthroposophische Medizin von der Krankenkasse bezahlt?

Ja, allerdings gelten für die Kostenübernahme der Therapien und der Arzneimittel durch die Gesetzlichen Krankenkassen bestimmte Regeln.Bitte informieren Sie sich » hier [bitte verlinken zu Erstattung & Kosten]

Welche Therapien setzt die Anthroposophische Medizin ein?

Zu den Besonderheiten der Anthroposophischen Medizin gehört auch ein erweitertes therapeutisches Spektrum: Anthroposophische Kunsttherapie und Heileurythmie werden zum Beispiel eingesetzt, um die schöpferischen und selbstheilenden Kräfte der Patientinnen und Patienten anzuregen. Darüber hinaus arbeitet die Anthroposophische Medizin mit Rhythmischer Massage nach Dr. Ita Wegman sowie mit stärkenden Öldispersionsbädern, Wickeln und Auflagen. Bitte informieren Sie sich » hier [bitte verlinken zu: Verstehen / Therapien]

Gibt es auch Anthroposophische Krankenhäuser?

Ja. Stationär ist die Anthroposophische Medizin in Deutschland durch 15 Klinikeinrichtungen vertreten, zu denen Akutkliniken, Fachkliniken sowie Kur- und Reha-Einrichtungen gehören. Die Akutkrankenhäuser kommen dem gesetzlichen Versorgungsauftrag für die Bevölkerung nach. Die drei größten Akutkliniken sind Herdecke (Witten-Herdecke), Havelhöhe (Berlin) und die Filderklinik (nahe Stuttgart). Daneben gibt es Fachkliniken für Psychiatrie und Psychosomatische Medizin, ebenso wie internistische Abteilungen an Allgemeinkrankenhäusern sowie Reha-Einrichtungen mit den Schwerpunkten Krebsnachsorge, Geriatrie, Psychosomatik und Eltern-Kind-Kuren. Insgesamt kommt die Anthroposophische Medizin in Deutschland auf rund 1.800 Betten, davon ca. 1.500 im Akut- und 300 im Reha-Bereich. Außerdem gibt es 35 Anthroposophische Pflegeheime plus 23 Anthroposophische Pflegedienste sowie 228 Anthroposophische heilpädagogische Einrichtungen.

Wo finde ich eine/ anthroposophische/n Ärztin/Arzt?

Wo Sie eine/n anthroposophische/n Ärztin/Arzt finden, erfahren Sie bei der Hotline des anthroposophischen Patientenverbandes GESUNDHEIT AKTIV. Dort können Sie auch erfahren, wo es stationäre Einrichtungen der Anthroposophischen Medizin gibt. Die Hotline ist von Montag bis Freitag, 9 bis 12 Uhr, und von Montag bis Donnerstag, von 14 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 01803 – 30 50 55 besetzt (0,09 €/Min. aus dem Festnetz, Mobilfunk höchstens 0,42 €/Min.).