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PFLEGE HEUTE – ZWISCHEN DIGITALISIERUNG UND HALTUNG
Oktober 2025: Pflegende dokumentieren täglich unzählige Informationen: Vitalwerte, Beobachtungen, Medikamentengaben, Befindlichkeiten. Diese Daten sind wertvoll – sie spiegeln nicht nur den Zustand einzelner Menschen, sondern geben auch Aufschluss über das gesamte Versorgungssystem. Doch viel zu oft liegen sie unverbunden in verschiedenen Softwaresystemen, auf Papier oder in Einzeldatenbanken.
Neuer Hebammenhilfevertrag gefährdet Versorgungssicherheit
Juli 2025 – Der Deutsche Hebammenverband e. V. (DHV) warnt eindringlich vor den Folgen des neuen Hebammenhilfevertrags, der zum 1. November 2025 in Kraft treten soll. Besonders kritisch bewertet der Verband die Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen freiberuflich tätiger Beleghebammen – und damit auf die geburtshilfliche Versorgungssicherheit für Frauen in deutschen Kliniken.
Wenn Klänge berühren: Heilsame Impulse durch Musiktherapie
Juli 2025: Am 23.Juli beginnt in Hamburg der Europäische Musiktherapiekongress, zu dem fast 1.000 Teilnehmer:innen erwartet werden. Unter dem Motto „Bridges“ kommen Therapeut:innen, Forschende und andere Fachleute aus aller Welt zusammen, um über den therapeutischen Einsatz von Musik zu diskutieren, aber auch um sich gegenseitig zu inspirieren und zu stärken. Eine Veranstaltung, die zeigt, wie wertvoll die künstlerischen Therapien und speziell die Musiktherapie für Patientinnen und Patienten sind.
Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD – Verantwortung für Deutschland!
Was heißt „Verantwortung für Deutschland“ im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung für das Gesundheitssystem? Was können und dürfen wir erwarten? Eine Analyse.
Schon die Einleitung des Koalitionsvertrages (KV) der neuen Regierung umreißt die Problemlage im Gesundheitssystem aus derzeit hohen Defiziten und notwendigen grundlegenden Strukturreformen. Ein wichtiger Punkt ist hier die sektorenübergreifende Versorgung.
Der Koalitionsvertrag sieht erneut die Stärkung derselben vor, ebenso wie auch die vorherigen Regierungen, ohne dass bislang wesentliche Reformen erreicht wurden. Neu soll jetzt jedoch noch eine Lotsenfunktion durch sog. Primärärzte (Hausärzte, Kinderärzte, Gynäkologen und Psychiatern) eingeführt werden.
HOHE KOSTEN – WENIG ZUSAMENARBEIT
Unser Gesundheitssystem bröckelt an allen Enden – hohe Defizite, leere Kassen und fehlende Strukturreformen werfen große Probleme für die Zukunft auf.
Deutschland ist hinter den USA und Frankreich das Land mit den höchsten Gesundheitsausgaben pro Kopf und im Vergleich zum Bruttosozialprodukt (http://www.slembeck.ch/blog/?p=1049), rangiert aber nach patientenrelevanten Daten weltweit und auch in der EU nur im Mittelfeld. Die Gründe für diese Ineffizienz der eingesetzten Mittel sind zahlreich: Zuwenig Prävention, hohe Morbidität der Bevölkerung (hohe Adipositasrate; metabolisches Syndrom), aber eben auch strukturelle Schwächen.
Herausforderung mentale Gesundheit - Wie stärken wir Kinder und Jugendliche?
Immer mehr Kinder und Jugendliche haben psychische Probleme. Die Ursachen für Depressionen, Angst- oder Zwangsstörungen sind vielfältig und reichen von Leistungsdruck, über die Sorgen vor Krieg und Klimawandel bis hin zu den Auswirkungen der Coronapandemie. Was tun? Wie und wo muss Prävention ansetzen? Welche erfolgreichen Maßnahmen gibt es bereits? Darüber spricht Univ.-Prof. Dr. med. Marcel Romanos beim Mittagsimpuls Zukunft Prävention am 14. Mai 2025. Seien Sie dabei und bringen Sie Ihre Fragen mit. Für mehr Infos und zur kostenfreien Anmeldung






